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Stephanie Anko and friends

Haarpflege: Natürlich Kraus

Manchmal ist es ein monatelanges Hin und Her und oft plagen sich Frauen jahrelang mit der Frage der Fragen. Going Natural? Yes or No?

Soll man sich die chemische Glättcreme, den relaxer weiterhin in die Haare schmieren oder darauf verzichten und dem Naturhaar endlich eine chance geben? Ich habe mir diese Frage wieder und wieder gestellt. und vor zwei Jahren dann etwas getan, das mein Leben verändert hat: ich habe die Packungsbeilage dieses Beautyprodukts gelesen. Worst. Case. Szenario. die Nebenwirkungen haben es in sich: Hautverbrennungen, Sehstörungen, die relaxer sind pures Gift für Haut und Haar.

Zum Glück bin ich mit leichten Kopfverbrennungen und einer kleinen Narbe davongekommen. Eigentlich eine Kleinigkeit im Vergleich zu den Frauen, die ihre Haare zu tode relaxt haben. Der Horror für jede Frau, die sich schöne haare wünscht. denn wo kein Leben, da kein Wachstum. wie viele Schwarze Frauen, habe ich auch Monatelang zu den Verdrängerinnen gehört. So schlimm wird’s schon nicht sein. es schien mir, als gäbe es zu den Relaxern nur eine Alternative: Eine scheiß Frisur. Wie falsch ich gelegen habe, weiß ich erst jetzt.

Aber leicht war das nicht. Beim blick in den Spiegel war es, als würde nur ein Blinzeln vergehen zwischen dem Moment, an dem ich an das Aufhören vom Glätten dachte, bis hin zum Augenblick, an dem sich die rosa Paste wieder auf meinem Kopf befand. In mir machte sich sofort eine kleine panik breit, wenn ich mir mit den Fingerspitzen durch den Nacken- und Stirnbereich gefahren bin, wo schon langsam der ungeglättete, frische Nachwuchs herausspross. Nur nicht noch mehr Menschen, die mir durch meine Mähne greifen und dinge sagen wie: „du hast ja lustige haare“ oder „die fühlen sich ur arg an“ und – besonders schmeichelhaft: „die sind ja wie bei einem pudel.“

Stephis Tipps

Sorry, aber wer außer einem clown will schon lustige haare haben? Welche Frau fühlt sich geschmeichelt, wenn das eigene haar als „arg“ bezeichnet wird, wenn sie gerade keinen pinken irokesen-Look hat? und haare wie ein hundefell? Thank you very much. Mein Naturhaar war sogar schon bei einem Bewerbungsgespräch thema. „Es sieht nicht sehr professionell aus“, hieß es von einer „netten“ Dame mit rotgefärbten, hochtoupierten Haaren und zwei dünnen eyeliner-Strichen an der Stelle, wo ihre Augenbrauen hätten sein sollen. Auf so etwas sollte Frau souverän reagieren. Vielleicht mit der Rückfrage, ob es für den Job denn wichtig sei, wie eine Professionelle auszusehen.

Wegstecken und weitermachen. natürliche haare zu haben bedeutet, mehr Zeit, Geld und Nerven investieren zu müssen. Um das lockige oder krause Naturhaar muss Frau sich fast täglich kümmern. Feuchtigkeit spenden, entwirren, je nachdem ob sie es lockig oder glatt will, hitzespray, Lockenstab, Glätteisen zum einsatz bringen. Und hochwertige Friseurprodukte lassen das Haar glänzen, leicht kämmbar machen und manchmal sogar glatter werden. Mir geht’s heute ohne Relaxer deutlich besser. Es braucht zwar eine extra portion Selbstbewusstsein, aber es lohnt sich. Viele Frauen wissen gar nicht, wie schön ihr Naturhaar sein kann, wenn sie es richtig pflegen. Es braucht dazu nur die FrisörInnen und gute Pflegetipps aus dem Internet. Zu „Going Natural“ gibt’s mittlerweile viele websites und Youtube-videos. die helfen beim übergang von relaxed zu natural.

 




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