Arabella Kiesbauer – ©ATV

Arabella Kiesbauer - ©ATV

Mein schönster Platz in Österreich

Trotz Höhenangst zieht es Arabella Kiesbauer immer wieder auf die Berge. Am Wilden Kaiser fühlt sich selbst die große Fernseh-Koryphäe wie ein kleines Rädchen.

Mein Lieblingsort ist oben am Berg, am Wilden Kaiser in Tirol. Ich bin zwar keine Bergsteigerin, aber eine leidenschaftliche Wandererin und bin auf dem Wilden Kaiser schon in allen möglichen Varianten herumgekraxelt.

Natürlich nur, soweit es meine Kondition und Höhenangst erlauben; den Profis, die mit Seil, Helm und Steigeisen unterwegs sind, mache ich respektvoll Platz. Ich liebe es, unter den felsigen Zinnen entlang zu wandern, dort fühle ich mich geborgen wie in Abrahams Schoß. Den Berg im Rücken, genieße ich den atemberaubenden Blick über die Kitzbüheler Alpen bis hin zu den Tauern.

Kiesbauer: Am Wilden Kaiser schätze ich das deftige Essen

Mit Glück sieht man sogar den Großvenediger oder den Großglockner. Ich habe dabei wirklich das Gefühl, den Geist „von der Leine zu lassen“. Die Weite macht mich ganz ruhig, die  Hektik des Alltags fällt ab. Bei der Einkehr in einer der Hütten tanken wir dann auch körperlich Kraft: Kaiserschmarrn, Tiroler Knödel, Schweinsbraten – ich schätze das deftige Essen. Einmal haben wir die Länge einer Tour unterschätzt und uns verlaufen. Bei Kälte und in völliger Dunkelheit sind wir damals irgendwo vom Berg runtergekommen und mussten uns entkräftet vom Taxi abholen lassen.

Dieses Erlebnis tut meiner Liebe allerdings keinen Abbruch. Ich habe daraus gelernt, die Kraft der Natur nicht zu unterschätzen, wir sind ja doch nur sehr kleine Rädchen im Getriebe der Welt. Mittlerweile sind wir sogar mit unseren Kindern unterwegs, die wir behutsam ans Wandern herangeführt haben. Ehrfurchtsvoll begrüßen sie den „Koaser“, wie die Einheimischen sagen, wenn wir wieder mal in Kitzbühel ankommen.

  • Arabella Kiesbauer (45) ist in Wien geboren und aufgewachsen. Die Moderatorin begann ihre Karriere 1987 in der ORF-Jugendsendung X-Large. Der Durchbruch gelang ihr 1994 in Deutschland, wo sie auf ProSieben ihre eigene Talksendung „Arabella“ bekam. Von dem Attentäter Franz Fuchs erhielt Kiesbauer 1995 eine Briefbombe, ihre Assistentin wurde verletzt. Die Mutter zweier Kinder moderierte jahrelang die ORF-Musikshow „Starmania“, seit 2014 auch „Bauer sucht Frau“ auf ATV.



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