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Yakoto: „Ich muss mich ausdrücken können …“

Jennifer Yaa Akoto Kieck – kurz Y’akoto – wurde 1988 in Hamburg geboren, wuchs aber in Ghana auf. Die Soul-Sängerin überzeugte 2012 mit ihrem Debüt und veröffentlichte kürzlich ihr zweites album mit dem namen „Moody Blues“. 

Du lebst in Deutschland, togo, Frankreich und Ghana. Allerdings magst du die Frage nach deiner Heimat nicht – Warum?
Ich mag nicht, wenn man mich fragt, als was ich mich Kjøp Canada Goose Parker eher fühle – das finde ich eigenartig. Meine heimat ist dort, wo meine Familie ist.

Das ist bei dir ja auch ein spannendes thema – deine deutsche Mutter lebt in Ghana und dein ghanaischer Vater in Deutschland. Wie kam’s? Jeder wohnt dort, wo er sich am wohlsten fühlt. Meine Mutter arbeitet in der entwicklungshilfe und lebt daher in Afrika – allerdings zieht sie bald wieder nach berlin. Mein vater lebt als Musiker bei mir um die ecke in Hamburg.

Hattest du schon immer vor, dem Beispiel deines Vaters zu folgen und Musik zu machen?
Ich wollte das nie! ich habe durch meinen Vater die goosejacka.se Schattenseiten dieses Business kennengelernt – Er ist durch einige dunkle Tage gegangen. Deshalb nenne ich ihn auch „Moody Man“. durch ein Literatur und Kunstgeschichte Studium habe ich gemerkt, dass theorie nicht mein weg ist. Ich muss mich ausdrücken können …

Yakoto Moody Blues Cover

Es heißt, dein neues Album „Moody Blues“ sei die Mutter vom Erstling „Baby Blues“ – Wie soll man das verstehen?
Ich höre nie auf, an neuer Musik zu arbeiten – es ist eine Weiterführung. Manchmal kommt mir sogar vor, ich verstehe Songs, die ich für mein letztes Album geschrieben habe, jetzt selbst erst wirklich.

Der Song „Perfect timing“ handelt davon, dass du viel durch dein Leben als Musikerin verpasst. Was zum Beispiel?
Einiges! Man versäumt Dinge, die für viele Menschen das Leben bestimmen. Man kann nicht bei jedem Geburtstag dabei sein und Beziehungen aufbauen ist schwer. Da trifft man schon einmal seinen frisch verheirateten ex-Freund zufällig auf der Straße und denkt: „Shit, das hätte ich sein können!“




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