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Laolu-AirMax by Nike

Laolu Airmax by Nike

African Prints: Von Ethno zur Haute Couture

„African Prints“ erscheinen in der Modeindustrie, auch wenn sehr subtil, immer öfters auf der Bildfläche. Von High-Fashion und Haute Couture ist zwar schon die Rede. Durch große Marken wie Armani, Nike und Adidas etc… wurde den kunterbunten Prints zu neuem Aufsehen verholfen. Die Designs erstrecken sich von den traditionellen Wachsbatikstoffen bis hin zu kreativen Illustrationen von verschiedenen Designern.

 

 

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Airmax by Laolu, Nike

 

In 2007 kam Adidas mit einer Serie von eindrucksvollen Kleidungsstücken raus, bei dem die Kollektion „Materials of the World Africa“ afro-ethnische Motive enthält!

 

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MADE IN EUROPE

Der Ursprung des beliebten westafrikanischen Wachsbatikstoffes führt allerdings im 18. Jahrhundert zu den Holländern zurück, die ihre verarbeiteten Stoffe auf Nachfrage von afrikanischen Händlern in die jeweiligen Länder importierten.  Als sich Ende des 19. Jh britische, französische und deutsche Kolonialmächte am Kontinent ausweiteten wurde nicht nur mit wertvollen Rohstoffen wie Elfenbein, Zucker und Gold gehandelt, afrikanische Stoffe waren auch eines der begehrenswerten Artikel im Handelsgeschäft. Heuer nehmen Kleinunternehmer und junge Designer diese Prints und transformieren sie in moderne zeitgenössische Designs. Die kunterbunten Shirts und Hosen, die normalerweise zu wichtigen Anlässen und Zeremonien getragen wurden, zelebriert man nun im Alltag und man sieht auch wie für den nächsten Instagram-Post stolz darin posiert wird.

Ein Kleidungsstück, dass sich unter vielen Promis als Trend durchgesetzt hat ist zum Beispiel der Dashiki. Das westafrikanische Kleidungsstück wurde hauptsächlich von Männern getragen und je nach Region variiert sich der Schnitt, sowie der Name des Gewands. Danschiki geht auch.

 

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Hier trägt Bloggerin Laura einen traditionellen Dashiki

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Schauspielerin Amandla Stenberg im modernisierten Gewand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz seiner Vielfalt und Diversität hat der afrikanische Print noch nicht den weltweit großen Modemarkt erreicht. Im Mainstream findet man bereits polynesisch inspirierende Muster und die aus Südamerika stammenden „Tribal Prints“, doch wer weiß was sich in nächster Zukunft für die Designer aus dem Kente & Co. Bereich ergeben wird.
Immerhin gibt es bereits das Dirndl mit Afro-Design zu bestaunen. Kennst du noch nicht? Klicke hier für nähere Infos!

Über die Hintergründe des Siegeszuges der afrikanischen Mode lesen Sie mehr hier




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