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Foto: LipsticknCurls https://www.youtube.com/watch?v=OWDc1s81xH4

Vorsicht Breakage!

Im Sommer genießt man nicht nur das tolle Wetter und die angenehmen Nachmittage im Freien, sondern auch die Freiheit, die natürlichen Haare der Welt zu präsentieren. Bei kalten Temperaturen gestaltet sich die Sache schon schwieriger, wir haben einige Tipps fürs Winterhaar für euch!

Ein simples Wash-n-Go reicht manchmal schon aus, wenn man sich nicht stundenlang vor dem Spiegel plagen möchte. Wir haben jetzt Winter, es ist viel kühler draußen und kein halbwegs vernünftiger Mensch würde sich mit nassen Haaren außer Haus wagen. Noch dazu besteht die Gefahr, dass dein Haar brechen könnte – ja, du hast richtig gelesen, Haare können brechen!

Was ist „Breakage“?
Breakage /ˈbreɪkɪʤ/
Haarbruch, der durch extreme Temperaturschwankungen, sowie die Vernachlässigung von angemessenen Hair-Treatments ausgelöst wird. Die Konsequenzen sind Trockenheit, Spliss und das Bedauern, weil dieser Artikel nicht im Vorhinein gelesen wurde.

Wie du Breakage vermeiden kannst und wie du dein Natural-Hair unter Kältebedingungen tragen kannst erklären wir dir hier:

Tips & Tricks for the Afro on the Go (Winter Edition)

  1. Feuchtigkeitsspender sind deine (vorläufigen) Feinde

 Jeder der ein Teil des Natural-Hair Movements ist weiß, was das Schlüsselwort für gesundes Haar ist: Moisture! Moisture! Moisture!

Aber es gibt einen weiteren Begriff, der euch speziell zu dieser Jahreszeit in Gedanken bleiben sollte: hygroskopisch aka feuchtigkeitsanziehend aka du willst deinen Haaren Feuchtigkeit spenden und nicht entziehen!

Falls du merkst, dass deine Haare besonders im Winter brüchig werden, versuche Honig- und Glycerin-basierte Produkte zu vermeiden. Diese Feuchtigkeitsspender pflegen deine Haare, wie kein anderes Produkt im Sommer, aber wenn der Feuchtigkeitsgehalt im Winter sinkt, wird durch diese Produkte auch der Wassergehalt aus deinen Haaren gezogen, deswegen trocknen sie viel schneller aus.

 

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  1. Butter gefällig?

Wie bereits erwähnt, neigen die Haare dazu bei kalten Temperaturen ziemlich rasant auszutrocknen. Aber wenn du vor jeglichen Conditionern und Pomaden Acht geben sollst, was bleibt dir noch übrig für die Haare? Auf die Haar-Conditioner solltest du nicht komplett verzichten – eine Methode um die Feuchtigkeit beizubehalten wäre, wenn du die befeuchteten Haare mit einem dicken Öl verschließt, damit der Wassergehalt nicht hinausdringt. Black Jamaican Castor Oil oder auch 100% Shea Butter sind hier zu empfehlen.

  1. Protective Styles

Egal, ob im Sommer oder Winter, das ständige Pflegen von natürlichen Haaren kann ziemlich mühsam werden. Um dir die extra 30 Minuten am Morgen zu ersparen, die du sonst an deinen Haaren verbringen würdest, helfen Protective Styles.

Braids, Twists, Cornrows usw. brauchen zwar Zeit, erleichtern einem aber den Tagesbeginn enorm – also bitte schnell die Tante aus dem Salon anrufen und einen Termin ausmachen.

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  1. Hut auf!

Eine warme Kopfbedeckung hilft immer, besonders wenn deine entzückenden, wilden Locken darunter passen können. Aber seid gewarnt, auch Hüte und Kappen können den Haaren Feuchtigkeit entziehen – besonders jene, die aus Baumwolle und Wolle bestehen.

Schaut darauf, dass eure Kopfbedeckung mit einem Natural-Hair verträglichen Stoff, wie Seide oder Satin ausgekleidet ist. Eine Idee wäre auch ein leichtes Kopftuch aus Satin zu tragen, dass unter der Haube nicht zu sehen ist.

janet2pac

 

 Jeder hat seine eigenen Rituale, wie er oder sie die Haare pflegt. Scheut nicht davon eure Methoden mit uns und dem Rest der fresh Community zu teilen!

 




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