Couldn't resolve host '17-edu.allmediacloud.com' N’Goni lernen – Eine musikalische Tour nach Westafrika | FRESH MAGAZINE
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N’Goni lernen – Eine musikalische Tour nach Westafrika

Ein Instrument lernen, war einer meiner Vorsätze für dieses Jahr. Aber warum soll es immer Gitarre oder Klavier sein? Wir haben uns angesehen, wie es ist, ein Instrument zu lernen, das nicht jeder kennt – die N’Goni aus Westafrika.

Das Spielen eines Saiteninstruments war mir zwar schon immer fremd, aber die sogenannte Kamele N’Goni bzw. nur N’Goni hat es mir angetan. Da wäre mal der wunderbare Klang, der etwa an eine Harfe oder Gitarre erinnert. Er vermag den Körper und Geist in Trance zu versetzen.

Ein einzigartiges Erlebnis

Jedes dieser Instrumente ist einzigartig, weil sich jede N‘Goni grundsätzlich in ihrer Saitenanzahl und Größe unterscheidet. Bei den Workshops durfte ich bald erfahren, dass die N’Goni früher in Ländern wie Mali, Burkina Faso und anderen westafrikanischen Gebieten für Jagdzeremonien verwendet wurde.

Anfangs war die Handhabung etwas spärlich. Ich dachte, dass die N’Goni vertikal, wie eine Gitarre, gespielt wird und konnte mir einfach nicht vorstellen, wie das Musizieren horizontal möglich sein soll.
Aber bereits nach dem zweiten Workshop habe ich mich an den großen Klangkörper und langen Hals, auf dem etwa acht Saiten aufgespannt waren, gewöhnt und brachte eine schöne Melodie zustande.

Aber was ist nötig, um dieses außerordentliche Musikinstrument zu erlernen?

Einerseits Geduld und andererseits Taktgefühl – denn im Unterricht werden weder Noten aufgezeichnet, noch Notenblätter verteilt. Ein gutes musikalisches Gefühl für Rhythmen und Melodien ist das A und O beim N’Goni spielen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, weitere Klänge Westafrikas hautnah zu erleben, kann sich auf einen Auftritt der Sonderklasse freuen: Youssou N’Dour, eines der prägendsten Aushängeschilder dieses Gebiets, besucht uns am 25. März im Wiener Konzerthaus.

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Alle Infos findet ihr Hier

und auf unserer Seite




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