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(c) JJ DAA/ http://cargocollective.com/jjdaa

NewAgeMuzik bringen den Afrobeat zurück

NewAgeMuzik spielten im vergangenen Oktober eine heiße Show im Wiener Club Titanic bei der Event-Reihe ON FLEEK. Die vier Londoner lassen sich von ihren afrikanischen Wurzeln inspirieren und packen sie in einen Sound, der wahrlich für eine neue Ära bereit ist.

Spielt ihr oft außerhalb Englands oder ist das eher ein seltener Besuch?
Das ist musikalisch unser erster Trip in ein anderes Land. Als Gruppe NewAgeMuzik waren wir noch nie außerhalb unserer Heimat unterwegs. Da ist Wien ein guter Anfang, auch wenn einer unserer Member gefehlt hat. Nach weniger als einem Jahr im Ausland spielen zu können, ist ein großes Achievement.

So kurz macht ihr erst Musik? Wie seid ihr aufeinandergetroffen?
Wir haben ca. vor eineinhalb Jahren gestartet, miteinander zu arbeiten. Davor hat allerdings jeder schon Musik gemacht. Teilweise haben wir uns in der Uni, aber auch über Instagram, kennengelernt.

Wird Afrobeat jetzt zum Trend?
Man muss schon sagen, dass Afrobeat derzeit mehr Aufmerksamkeit bekommt. Noch hat er sich nicht überall durchgesetzt, aber es wird kommen. Jedes Genre hat seine Zeit. Zu einem gewissen Zeitpunkt hatte Rock seine Stunde, dann war es eben Rap, dann D’n’B und jetzt kommt Afrobeat. Alicia Keys, Drake und Co. lassen sich jetzt schon davon inspirieren. Wir als Gruppe wollen ihn einfach etablieren.

Gibt es etwas, das ihr sonst noch erreichen wollt?
Wenn es uns möglich ist, als Künstler in England zu existieren, wäre es viel wert. Kreativ zu sein und sein Leben damit zu verdienen, ist nicht leicht.

(c) JJ DAA

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Was macht einen guten Artist für euch aus – habt ihr Tipps?
Definitiv das Durchhaltevermögen. Wer nicht am Ball bleibt, kann nicht erwarten viel zu erreichen. Man sollte Mut zu seinem eigenen Sound haben. Gefällt dir etwas? Dann spiel herum und probiere es aus – bis du zufrieden bist. Man darf nicht so schnell aufgeben. Das sollte man sowieso bei keinem Traum. Auch wenn dir eine Idee dumm vorkommt, muss sie gar nicht so dumm sein.

Wenn man euch noch nicht kennt – was sollte man sich anhören?
Wir sind sehr stolz auf unsere erste EP „Cartunes“. Das Ganze ist ein Konzeptwerk. Ihr könnt diese Songs eben super im Auto hören und dazu abgehen. Wir haben viel selbst gemacht und dabei eine Menge Spaß gehabt. Bei uns arbeiten alle intensiv an Projekten zusammen.

Was sollte man auschecken, wenn man in London ist?
Eindeutig Shoreditch – dort findet ihr die besten Ecken am Tag und bei Nacht.

(c) JJ DAA

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Die Fotos zu diesem Event findest du in unserer aktuellen Ausgabe – hier bestellen.




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